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Nichtraucher werden lohnt sich immer
Der Partner nörgelt, die Kollegen beschweren sich über den Geruch, im Freundeskreis gibt es immer weniger Raucher und zudem gilt für Kneipen und Gaststätten ein verschärftes Rauchverbot: Es gibt viele Gründe, um Nichtraucher zu werden. Häufig spielen auch gesundheitliche Faktoren eine Rolle: Bluthochdruck, quälender Reizhusten oder Herzprobleme können zum Beispiel durch das Rauchen ausgelöst werden. Forscher haben dabei herausgefunden, dass das Rauchen bis zu 42 verschiedene Krankheiten bedingen kann, angefangen von chronischer Bronchitis bis zum Herzinfarkt. Neben sozialen und gesundheitlichen Gründen spielen aber auch die Kosten immer mehr eine Rolle. Zigaretten werden schrittweise immer teurer, so dass ein starker Raucher im Monat gut und gerne 300 Euro für seine Sucht bezahlt: jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten à fünf Euro, mal dreißig Tage. Im Jahr summieren sich die Kosten so auf circa 3.600 Euro, die sicher auch anderweitig verwendet werden könnten. Ex-Raucher berichten beispielsweise, dass sie im Gegensatz zu früherer plötzlich immer Geld im Portemonnaie haben und weit seltener Geld bei der Bank abheben müssen.
Krankenkassen haben dabei klar erkannt, dass es sich lohnt, in die Prävention zu investieren. Statt für Behandlungskosten für Raucherkrankheiten aufkommen zu müssen, wird immer mehr in Kurse und Workshops investiert, die Nikotin-Abhängigen dabei helfen sollen, Nichtraucher zu werden und ein wesentliches Erkrankungsrisiko auf diese Weise auszuschalten. Statistisch gesehen scheint dieses Konzept zu funktionieren, denn anhand bestimmter Studien lässt sich ablesen, dass typische Raucherkrankheiten dort zurückgehen, wo präventive Modelle verstärkt angeboten werden. Diese Workshops und Kurse sind für Raucher somit auch eine (meist kostenlose) Gelegenheit, um mit dem Rauchen Schluss zu machen.
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